Aus alt mach neu – Vom Fachwerkbalken zum Albtisch

Zu Beginn von Albtisch.de haben wir uns ausschließlich auf Tische aus Naturholz konzentriert, bis wir aus einer spontanen Idee heraus mal etwas Neues probieren wollten: Ein Tisch aus alten Fachwerkbalken.

Nach ein wenige Recherche im Internet sind wir auf Wolfgang gestoßen, der im Ostalb-Kreis gerade eine 150 Jahre alte Scheune abgebrochen hat und dort ein neues Wohnhaus baut. Nach einer kurzen Besichtigung haben wir aus einem großen Stapel aus alten Fachwerkbalken einige schöne Exemplare ausgewählt und nach Walkersbach gebracht. Durch die 150jährige Geschichte der Balken hat sich natürlich auch einiges an Staub und Dreck in den Poren der Balken angesammelt. Mithilfe einer Bohrmaschine mit Drahtbürste konnten wir die Balken reinigen und in Schuss bringen, ohne die ursprüngliche Struktur des Holzes zu beschädigen.

Unser Plan war es einen Esstisch mit den Maßen 200x80cm zu bauen. Die Fachwerkbalken waren ca. 20cm stark, sodass wir vier Balken nebeneinander reihen wollten. Recht schnell haben wir gemerkt, dass ein Tisch aus diesen massiven Balken sehr schwer wird, sodass er selbst von zwei Personen nicht mehr bewegt werden kann. Aus diesem Grund haben wir beschlossen die Balken in die große Albtisch.de-Werkstatt auf die Schwäbisch Alb zu bringen, um dort mit Hilfe unserer massiven Tischkreissäge die Balken zu halbieren. Dies hat unsere Säge zwar an den Rand der Belastung gebracht, jedoch haben wir es geschafft die dicken Balken zu halbieren und so das Gewicht zu reduzieren. Auch in der Optik hat sich natürlich der Tisch verändert: Er wirkt nun wesentlich schlanker aber auch eleganter.

Die Balken sind auf schwarze Tischkufen aus Metall montiert und strahlen so ein Mischung aus Historie aber auch Moderne aus.
Um eine glatte Oberfläche zu gewährleisten, wurde eine klare Glasplatte auf die Balken gelegt, die die Balken schützt und so jedem Esszimmer einen besonderen Glanz verleiht.

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